Baku – Eine andere Welt

Freitag, 12.7. – Montag, 15.7.

… und doch sehr vertraut. Nach über einem Monat Iran müssen wir uns an vieles erst wieder gewöhnen, denn es geht hier erstaunlich europäisch zu. Baku ist supermodern, Luxusautos ohne Ende, Die Stadt ist voller Springbrunnen, Marmor, teurer Geschäfte, chicen Strassencafes. Aserbaidschan ist definitiv nicht als islamisch zu bezeichnen, auch wenn es hier viele Moslems gibt. Fast keine Frau trägt hier irgendeine Form von Kopftuch, überall gibt es Alkohol, Bars und Nightclubs. Irgendwie paradiesisch. Wir finden schliesslich das Altstadt-Hotel. Heiko und ich müssen die ersten beiden Nächte in ein anderes Hotel, da alles belegt ist. Die Nacht im DZ kostet 50 Euro, solche Preise sind wir echt nicht mehr gewohnt. In den nächsten drei Tagen bewegen wir uns zwischen Altstadt, Uferpromenade (Bulvar), dem Araz Cafe, dem Aussichtspunkt bei den „Flames“ und diversen Kneipen und Restaurants, meist in der Umgebung des Fountain Square. Zum Mittagessen gibts das erste grosse Bier, wir fühlen uns seit langer Zeit mal wieder so richtig im
Urlaub. Samstagabend sind wir im „Otto’s“, einer recht guten Kneipe mit Livemusik. Musik und Gäste sind voll ok und wir haben einen netten Abend.


Am Sonntagabend stösst Shanaz (siehe Artikel Teheran) wieder zu uns, die mit dem Bus aus Tabriz gekommen ist. Wir gehen zusammen essen und rauf zum Aussichtspunkt, Baku @ Night. Vermutlich werden wir uns auch in Georgien nochmal irgendwo treffen.